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Mantiden - Gongylus gongylodes

GONGYLUS GONGYLODES                                                     

gg_intro.jpg  
                                                                 

Name:  Lateinisch:Gongylus gongylodes
 Deutsch: Wandelnde Geige
   
Systematik:Überordnung:   Dictoyoptera
 Ordnung:Mantodea
 Familie:Empusidae
 Unterfamilie:Empusinae
 Genus:Gongylus
   
Erstbeschreibung:    Von:LINNÉ
 Jahr:1758
   
Grösse: Männchen:ca. 8cm
 Weibchen:ca. 10cm
   
Lebenserwartung:Männchen:ca. 9 (4 + 5) Monate / ca. 6 Häutungen
 Weibchen:ca. 14 (5 + 9) Monate / ca. 7Häutungen 
   
Verbreitung: Indien, Java-E, Myanmar, Sri-Lanka, Thailand
   GG_carte01.png
Lebensraum: Gongylus gongylodes bewohnt Sträucher, Büsche wie auch Bäume in heissen und trockenen Gebieten.

 

 

 

HALTUNG IM TERRARIUM

 


Beleuchtung:Leuchtmittel: Leuchtstoffröhren und/oder andere hitzestrahlende Leuchtmittel. Für grössere Terrarien sind Strahler oder Spots angebracht, da Temperaturen von bis zu 40° C erreicht werden sollten.
 Beleuchtunsdauer: ca. 12 Stunden
   
Temperatur: Tag:30 – 40° C
 Nacht:nicht unter 22° C
   
Luftfeuchtigkeit:Tag:40 – 50%
 Nacht:50 – 70%
   
Terrarium: Einzelhaltung: ab 25x25x40cm
 Gruppenhaltung:Gongylus gongylodes ist bei genügend Futter sehr gut zur Gruppenhaltung geeignet. In einem Terrarium 45x45x60cm können 4-5 Adulte Tiere gehalten werden.
 Einrichtung:Kletteräste, Zweige, trockene Gräser, alles nicht allzu dicht angeordnet! Da Gongylus gongylodes nicht an Scheiben laufen kann, muss minimum eine Wand aus Kork oder ähnlichem beklebt werden, die Decke sollte aus Gaze sein oder zumindest die Scheibe mit Gaze bekleben. Wir empfehlen die Benützung von Kunststoffgaze, an Metallgitter können sich die Tiere verletzen.
   
Futter: Gongylus gongylodes ist auf fliegende Insekten spezialisiert! Drosophila, Fliegen, Motten, Falter, (nicht wehrhafte Fluginsekten aller Art), Wiesenplankton. Keine Heimchen füttern, da diese schlecht vertragen werden und Probleme bei der Oothekbildung hervorrufen können.
   
Aggresivität:  Gering, sehr selten Ausfälle durch Artgenossen
   
Besonderheiten:   
Gongylus gongylodes sind sehr geschickte Jäger, sie können
die Insekten Zielsicher aus der Luft fangen. Sonstige Krabbler
wie Heimchen und Heuschrecken sollten den Tieren nicht
angeboten werden, meistens werden diese aber auch gar
nicht gefressen. Die Tatsache das nur Fluginsekten gefüttert
werden sollten und auch eine grosse "Hitze" und Helligkeit
geboten werden muss, macht diese Mantidenart zu einer
eher schwieriger zu Haltenden Art. (Nicht für Anfänger
geeignet!!) Unbedingt auf eine gute Durchlüftung achten!!
   
Schwierigkeit: Level1_mini.png Level2_mini.png Level3_mini.png

 

 

   

ZUCHT


 

Geschlechtsunterschied:

  Männchen / Weibchen             

  GG_male.png GG_femelle.png
  Man kann die Geschlechter spätestens ab Subsubadultem Larvenstadium deutlich an den bei Männchen verdickten Fühlern erkennen. Bei Adulten Männlichen Tieren sind die langen, doppelt gekämmten Fühler und lange übers Abdomen ragende Flügel auffällig. Bei den Adulten Weibchen vor allem die grösse und ein fülligeres Abdomen mit kurzen Flügeln sowie einen grösseren Fangapparat.
   
Paarungsbereitschaft:Männchen: ca. 14 Tage nach Imaginalhäutung
 Weibchen:ca. 14 Tage nach Imaginalhäutung
   
Kopulation: Dauer:ca. 3 – 8 Stunden 
   
Ootheken: Erste Ablage:ca. 1 - 3 Wochen nach Kopulation
 Ablageabstand:ca. 10 Tage
 Anzahl:ca. 8 Ootheken 
   
Zeitigung: Temperatur:30° C (kann auch mit Nachtabsenkung auf ca 23° C gezeitigt werden, damit verzögert sich einfach der Schlupf der Larven)
 Feuchtigkeit:50 – 60% (1x täglich sprühen)
 Dauer:ca. 5 Wochen (je nach Temperatur)
   
Schlupf: Anzahl Larven:10 - 40 Larven
   
Aufzucht: Bei der Aufzucht der Jungtiere kann die Temperatur und Luftfeuchtikeit identisch wie bei den Adulten Tieren eingestellt werden. Am Anfang wird mit Drosophila (drosophila hydei) gefüttert, ab L3 werden schon Goldfliegen angenommen.
  

 

 

 

 

 

gg_paarung.jpg

Paarung

 gg_oothek1.jpg

Oothek-Ablage

gg_oothek2.jpg

Oothek

 

    
gg_larve.jpg

Larve L2

   

 


Erstellungsdatum : 15.08.2007 @ 13:46
Letzte Änderung am : 09.05.2009 @ 18:09
Kategorie : Mantiden
Seite gelesen 7685 Mal


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Reaktionen auf diesen Artikel


Reaktion #2 

von Afond am 04.12.2007 @ 13:21

Ce problème est connu principalement chez les Gongylus gongylodes, mais peut également se produire chez les autres espèces de la famille des Empusidae.

 

Ca ne veut pas dire non plus, qu'il ne faut jamais donner de grillons...

Personnellement je n'en donne jamais pour des raisons de sécurité.


Reaktion #1 

von Empusa am 17.11.2007 @ 20:44

Superbe fiche !
Je ne savais pas que l'ingestion de grillons  pouvait  leur poser  problème  lors de la conception des oothèques  !
Est-ce  que  tu sait si valable  pour d'autres éspèces  d'orthoptères (sauterellesc,criquets  ,etc) et  si ça touche  aussi d'autres éspèces  de  mantes ?
Merci .

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