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Mantiden - Hierodula membranacea

HIERODULA MEMBRANACEA

Hierodula_membranacea_introa.png
  
                                                                 

Name:  Lateinisch:Hierodula membranacea
 Deutsch: Indische Riesengottesanbeterin
   
Systematik:Überordnung:   Dictyoptera
 Ordnung:Mantodea
 Familie:Mantidae
 Unterfamilie:Mantinae
 Genus:Hierodula
   
Erstbeschreibung:    Von:BURMEISTER
 Jahr:1838
   
Grösse: Männchen:ca. 9cm
 Weibchen:ca. 10cm
   
Lebenserwartung:Männchen:ca. 8 (5 + 3) Monate / ca.6 Häutungen
 Weibchen:ca. 11 (5 + 6) Monate / ca. 7 Häutungen 
   
Verbreitung: Indien, Südasien, Ostasien
   hm_weltkarte.gif
Lebensraum: Hierodula membranacea lebt hauptsächlich
in tropischen Wäldern an Bäumen und Sträuchern

 

   

 

HALTUNG IM TERRARIUM


 

 

Beleuchtung:Leuchtmittel: Tageslicht reicht aus, sonst Halogen.
Bei dieser Mantidenart besser auf Neonlicht verzichten, da
es zum erblinden der Tiere führen kann.
 Beleuchtunsdauer: ca. 12 Stunden
   
Temperatur: Tag:25 – 28° C
 Nacht:nicht unter 20° C
   
Luftfeuchtigkeit:Tag:50 – 70%
 Nacht:70 – 80%
   
Terrarium: Einzelhaltung: ab 20x20x30cm
 Gruppenhaltung:Hierodula membranacea sollte nicht unbedingt in Gruppen
gehalten werden, bis L4 können sie noch zusammen aufgezogen werden. (Aber schon da muss einige Verluste durch Kanibalismus in Kauf genommen werden)
 Einrichtung:Kletteräste, Zweige, Gräser, alle möglichen tropischen Pflanzen.
Da Hierodula membranacea eine Verhältnismässig hohe Luftfeuchtigkeit benötigt, kann zb. der Boden zusätzlich mit Moos eingerichtet werden.
   
Futter: Drosophila, Fliegen, Grillen, Heimchen, Heuschrecken, Schaben, Wiesenplankton.
   
Aggresivität:  Recht stark ausgeprägt, sollte einzeln gehalten werden
   
Besonderheiten:   

Hierodula membranacea gilt als die Anfängermantide da sie nicht so hohe Ansprüche an die Haltung haben und auch den ein oder anderen Anfängerfehler verzeiht.


Sehr interessant an dieser Art ist das sie, durch ihre Standorttreue, sehr gut zur freien Zimmerhaltung geeignet ist. Die Adulten Weibchen werden bei uns in der Regel frei auf einer Pflanze im Terrarienzimmer gehalten. Männchen sind nicht ganz so ruhig, da sie gute Flieger sind nutzen sie das auch. Gefüttert wird direkt von Hand. Ein Adultes Weibchen frisst da schon mal eine ausgewachsene Wanderheuschrecke.

   
Schwierigkeit: Level1_mini.png

ZUCHT                                 

 


 

Geschlechtsunterschied:MännchenWeibchen
   
  
   
Paarungsbereitschaft:Männchen: ca. 14 Tage nach Imaginalhäutung
 Weibchen:ca. 28 Tage nach Imaginalhäutung
   
Kopulation: Dauer:ca. 10 Stunden 
   
Ootheken: Erste Ablage:ca. 10 Tage nach Kopulation
 Ablageabstand:ca. 14 Tage
 Anzahl:bis zu 6 Ootheken 
   
Zeitigung: Temperatur:25 - 30°C
 Feuchtigkeit:60% (täglich sprühen)
 Dauer:ca. 6 Wochen (je nach Temperatur)
   
Schlupf: Anzahl Larven:ca. 150 Larven (max 250)
   
Aufzucht: -
   

 

 

 

 hierodula_oothek.jpg

 Hierodula membranacea Oothek


Erstellungsdatum : 15.08.2007 @ 13:52
Letzte Änderung am : 22.02.2009 @ 12:33
Kategorie : Mantiden
Seite gelesen 8954 Mal


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Reaktionen auf diesen Artikel


Reaktion #6 

von Leonie am 02.01.2010 @ 13:46

Aja, zu Miomantis, Heimchen sind nicht das beste Futter für Mantiden, da man sie überhaupt nicht gut verdauen kann. Fütterihr am besten per Hand oder Pinzette mit grossen Heuschrecken oder auch Kleinen, wenn das zu anstrengend wird dann würde ich Schmeissfliegen verfüttern, oder andere Arten von Fliegen...

Hoffe ich hab geholfen.


Reaktion #5 

von Leonie am 02.01.2010 @ 13:42

Aufzucht wäre interressant...

Reaktion #4 

von Miomantis am 05.10.2009 @ 14:52

ich habe mal ne Frage, man hat mir gesagt das man die mit heimchen füttern kann, aber die laufen bei mir nur am boden rum und nicht in den ästen der Mantise.

Reaktion #3 

von Jockel am 04.08.2009 @ 21:49

Ja,das stimmt wohl,aber nur,wenn die mantide so einen großen hungger hat,dass das arme vöglein auch rinnpasst^^

Reaktion #2 

von andy am 17.06.2009 @ 21:41

stimmt es dass mann auch schaben und sogar Vögel an die verfüttern kann

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