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Amphibiens - Dendrobates Auratus
DENDROBATES AURATUS
| Name: | Lateinisch: | Dendrobates auratus | | | Deutsch: | Goldbaumsteiger | | | | | | Systematik: | Klasse: | Amphibia | | | Ordnung: | Anura | | | Familie: | Dendrobatidae | | | Gattung: | Dendrobates | | | Art: | Dendrobates auratus | | | | | | Erstbeschreibung: | Von: | GIRARD | | | Jahr: | 1855 | | | | | | Grösse: | | KRL 25 - 50mm | | | | | | Lebenserwartung: | | 10 - 15 Jahre bei guter Haltung | | | | | | | | | | Verbreitung: | | Nicaragua, Costa Rica, Panama, Kolumbien, Taboga, Hawaii
| | | |  | | Lebensraum: | | Dendrobates Auratus ist ein typischer Bodenbewohner des Regenwaldes, er hält sich meistens in Verstecken wie zb. Wurzeln grosser Bäume, zwischen Steinen und Laub auf. Um den Kaulquappen Wasserstellen zu bieten kommt es auch vor das sich Dendrobates Auratus in Baumkronen aufhält. |
HALTUNG IM TERRARIUM
| Beleuchtung: | Leuchtmittel: | Für ein Terrarium 50x50x50cm reichen meist zwei Leuchtstoffröhren 18 - 36 W | | | Beleuchtungsdauer: | ca. 12 Stunden | | | | | | Temperatur: | Tag: | 24 – 26° C | | | Nacht: | ca. 22 ° C | | | | | | Luftfeuchtigkeit: | Tag: | 70 – 80% | | | Nacht: | 80 – 90% | | | | | | Terrarium: | | Dendrobates Auratus wird am besten Pärchenweise in einem Terrarium 50x50x50cm gehalten. In ausreichend grossen Terrarien können die Tiere ohne weiteres Vergessellschaftet werden. Die Vergessellschaftung mit anderen, nah Verwanten Arten ist nicht empfehlenswert, da es zu Bastardisierungen zwischen den Arten kommen kann. (zb. Dendrobates tinctorius, Dendrobates leucomelas)
| | | | | | | Einrichtung: | Es empfiehlt sich von Anfang an ein spezielles Dendrobaten-Terrarium einzurichten. Diese haben den Vorteil das die bereits einen schrägen, doppelten Boden haben sowie einen Wassergraben mit Ablauf und sie sind Drosophilasicher. Das Terrarium sollte mit Ästen, Wurzeln, Lianen, Steinen, Torf und/oder Xaxim eingerichtet werden und eine dichte Bepflanzung aufweisen damit genügend Verstecke geboten werden kann. Perfekt wäre wenn ein Wasserlauf oder Wasserfall imitiert werden kann, da sich die Tiere auch in der Natur an solchen aufhalten. Als Bepflanzung verwenden wir diverse Moose, Farne, Bromelien, Orchideen und sonstige tropischen Pflanzen. | | | | | | Futter: | | Dendrobates auratus ernährt sich von kleinen bis kleinsten Futtertieren. In der Natur hauptsächlich von tropischen Ameisen, heimische Ameisen werden nicht angenommen. Im Terrarium füttern wir mit kleinen und grossen Drosophilas, Springschwänzen, tropischen weissen Asseln und Wiesenplankton. | | | | | | Aggresivität: | | Sehr ruhige und Gesellige Tiere, höchstens bei Weibchen untereinander kann es zu Raufereien kommen. | | | | | | Besonderheiten: | | Dendrobates auratus gehören zu den "Anfängerfröschen" da sie recht Robust sind und auch mal einen Anfängerfehler verzeihen. (Die Haltung im allgemeinen ist ziemlich unproblematisch) Die grosse Morphenvielfalt, diese reicht von Grün (Nominatform) über Blau, Violett, Braun, Bronze, Weiss und Schwarz. Relativ scheue Tiere, sie zeigen ihr Arttypisches Verhalten nur bei gut strukturierten Becken. Allgemein gilt bei Dendrobates auratus um so mehr Verstecke desto mehr werden sich die Fröschli zeigen.
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ZUCHT | Geschlechtsunterschied: | | Wenn Dendrobates auratus die Geschlechtsreife erreicht hat kann das Geschlecht gut anhand der Haftscheiben an den Fingern erkennen. Bei Männchen sind die Haftscheiben am 2, 3. und 4. Finger deutlich grösser als bei den Weibchen und sehen Herzförmig aus. Die Weibchen sind leicht grösser und haben einen fülligeren Körper. | | | | | | Paarung: | Verhalten: | Bei Dendrobates auratus sind die Männchen mit ca. 8 Monaten und die Weibchen mit ca. 15 Monaten Geschlechtsreif, die Tiere pflanzen sich von da an das ganze Jahr über fort. Es besteht die Möglichkeit zur Entlastung des Weibchens eine Trockenperiode einzulegen. Das Fortpflanzungsverhalten ist sehr interessant, erst beginnt das Männchen (meistens erhöht im Terrarium) zu rufen. Es sollte nicht lange dauern bis er damit das Interesse eines Weibchens geweckt hat und sie dann gemeinsam einen geeigneten Ablageplatz aufsuchen. (Ablageplätze können ihnen gut künstlich geschaffen werden, zb. Filmdöschen, Petrischalen mit halben Kokosnussschalen abgedeckt oder sogenannte Legehäuschen. Die Tiere laichen gerne auf feuchtem Laub. (zb. Eiche, Buche) Wurde ein Ablageplatz gefunden folgt ein Paarungsritual bei dem sich die Tiere immer wieder umeinander drehen und einander ab und zu über den Rücken streichen, anschliessend erfolgt die Paarung. Das Gelege wird nun in den folgenden Tagen immer wieder vom Männchen aufgesucht, dieser hält das Gelege feucht indem er es mit Wasser aus seiner Harnblase befeuchtet. Man kann das Gelege entweder im Terrarium belassen und somit den Elterntieren überlassen oder es zur Aufzucht ausserhalb des Terrariums entnehmen. | | | Aufzucht im Terrarium: | Sobald die Kaulquappen fertig entwickelt sind werden diese vom Männchen einzeln "abgeholt" und dieser trägt sie meistens 1-2 Tage durchs Terrarium bis er eine geeignete Wasserstelle für die Kaulquappen gefunden hat. Er sucht immer für jede einzelne eine eigene kleine Wasseransammlung, meistens in Form von Bromelientrichtern oder Wassergräben, usw. Von da an werden sich die Kaulquappen eigenständig zu kleinen Fröschchen entwickeln. | | | Aufzucht ausserhalb des Terrariums: | Zur Aufzucht ausserhalb des Terrariums entnehmen wir das Gelege und zeitigen es in einer Petrischale die mit nur ca. 2mm Wasser gefüllt ist. Das Gelege darf nur von Wasser umspült werden, nicht überdecken! Das Wasser sollte zwischen 20-24°C warm sein. Sobald die fertig entwickelten Kaulquappen die Gallerte durchbrochen haben werden diese einzeln in kleinen Bechern bei sehr geringem Wasserstand gehalten. Der Wasserstand kann ab 5-7 Tagen laufend gering erhöht werden. Die Kaulquappen fressen erst ab dem zweiten Tag, gefüttert werden kann mit Fischfutter oder mit extra Kaulquappenfutter. Nie zuviel füttern! Sozusagen als Einrichtung geben wir Buchenblätter, Erlenzapfen und etwas Javamoos ins Wasser, diesen wird eine leicht desinfizierende und fungizide Wirkung nachgesagt. Diese haben zudem eine leichte pH-Wert senkende Wirkung. Es sollte jede Woche gewechselt werden. Erst entwickeln sich die Hinter- dann die Vorderbeine und am Schluss entwickelt sich der Schwanz zurück. Wen dies abgeschlossen ist sind es schon komplette 15-18mm kleine Fröschchen. 

| | Aufzucht der Jungtiere: | Die Aufzucht kann bei den gleichen Bedingungen wie bei ausgewachsenen Tieren erfolgen. Dendrobates auratus kann anfangs gut in Gruppen aufgezogen werden. Wichtig ist das die jungen Fröschchen immer mit genügend Vitaminen (Futtertiere bestäuben) versorgt werden.
| | | | | | Gelegegrösse: | Meistens ca. 5 - 10 Eier | | | | |
Date de création : 15.08.2007 @ 13:40
Dernière modification : 05.11.2007 @ 15:17
Catégorie : Amphibiens
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